Am Pfingstsonntag war es wieder soweit, wir trafen uns wie gewohnt auf der Bleiche, pünktlich zum Aufstellen für den Trachtenumzug. Das Wetter dieses Jahr, zur Abwechslung mal sehr frisch, die Sonne zeigte sich nur vereinzelt.

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Die gute Laune und Vorfreude auf den Umzug verbreitete sich trotzdem sehr schnell in unserer Trachtengruppe. Das Wiedersehen mit vielen Bekannten vom letzten Jahr tat sein Übriges dazu.

Wir hatten dieses Jahr den Platz 74 von 104 Trachtengruppen, mit 58 Trachtenträgern waren wir sicherlich eine der größten Trachtengruppen, von insgesamt 3100 Trachtenträgern. Es war eine bunt gemischte Formation, wobei der Anteil der Kinder und Jugendlichen nochmal zugenommen hat. Das freut uns alle sehr.

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Wir wissen alle, wie aufwendig unsere Tracht, vor allem die weibliche, vorzubereiten ist.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an all diejenigen, die bei uns mitgelaufen sind.

Nicht zu vergessen sind aber auch diejenigen, die in unserer Tracht bei ihren örtlichen Verbandsgruppen anwesend waren. Wenn wir vor Jahren noch nach freiwilligen Wappenträgern suchen mussten, bin ich mittlerweile angesprochen worden: „Kann ich das Wappen tragen?“ Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.

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Im Trachtenumzug stellten wir fest, dass wir unsere Neppendorfer Blaskapelle vermissten. Wir kamen nämlich immer wieder aus dem Takt. Diese spielte leider erst an vierter Stelle hinter uns. Obwohl der Weg des Umzugs dieses Jahr größer gewählt wurde, kam unsere Gruppe mit dem Trachtenumzug ins Stocken. Hier wurde ich, nach einigen Minuten Wartezeit, von mehreren Personen angesprochen, daß die Kinder frieren. Wir waren noch einige hundert Meter von unserer Gaststätte entfernt. Etwas verfrüht entschieden wir, einen anderen Weg zum Weib`s Bräu zu gehen. Im Nachgang startete der Umzug nochmal, so wurde auch unsere Gruppe weiter vorne wieder aufgenommen und wir liefen die letzten Meter im Umzug zur Gaststätte. Zukünftig werden wir solche Ausnahmen nicht mehr unternehmen, es ist unfair den anderen Mitläufern gegenüber. Besser ist es, die Kleidung entsprechend anzupassen.

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Im Weib`s Bräu angekommen, wartete diesmal das reservierte Obergeschoss für uns, beide Räume füllten sich sehr schnell. Gerne würden wir einen größeren Raum reservieren, die Suche gestaltet sich aber nicht einfach, da die meisten Räumlichkeiten bereits von Jahr zu Jahr reserviert werden. Nachdem wir alle angekommen waren, berichtete ich kurz über die aktuellen Schwerpunkte des Vorstandes:

- Friedhofsaktion, hier sind gerne freiwillige Großauer gesehen, die mitmachen möchten Ansprechpartner sind die HOG Vorstandsmitglieder.

- Unser diesjähriges Großauer Treffen am 17.9.2016 in Denkendorf bei Stuttgart mit neuen Vorstandswahlen. Bitte meldet Euch an.

- Eines hatte ich nicht angesprochen, hole es aber hier gerne nach. Vom 10-12.6.2016 findet wieder das diesjährige Großauer-Jugendtreffen bereits zum zweiten Mal statt. Vielen Dank allen daran Beteiligten und viel Spaß wünschen wir Euch.

 

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Eines gehört dieses Jahr noch zu Dinkelsbühl. Am Samstag 16.30 Uhr war der Schrannen-Festsaal so voll wie sonst nie um diese Uhrzeit. Alle warteten wir gespannt auf das angekündigte und vielen bekannte Singspiel „Bäm Brännchen“ . Es war für uns alle etwas Besonderes: zum einen haben einige von uns in ihrer Jugend das Stück selber gespielt, zum anderen war es wie – heimkommen, weil die Regie unsere Maria Schenker innehatte. Es ist ihr gelungen mit einer exklusiven Auswahl von Jugendlichen eine sehr schöne, berührende Darstellung dieses Stückes darzubieten. Ein großes Lob Maitant an Dich und dein Team.

Vielen herzlichen Dank an alle freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer.
Ohne Euch wäre vieles nicht machbar.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Klamer

Bildergalerie: Heimattag 2016

Aktuelles

20 Jahre Großauer Trachtengruppe beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl

Dieses Jahr feierte die Trachtengruppe Großau ihr 20-jähriges Jubiläum.  Weiterlesen ...

Arbeitseinsatz Friedhof Großau 2018

"Meine Damen und Herren, wir dürfen sie recht herzlich in Sibiu begrüßen.", so die Durchsage der Stewardesse beim Landen am Hermannstädter Flughafen.

Der vierte Arbeitseinsatz findet in Großau statt, genauer gesagt vom 27.04.2018 bis zum 01.05.2018. Viele freiwillige Helfer haben sich schon angemeldet um den Großauer Friedhof auf Vordermann zu bringen, insgesamt 27 Leute an der Zahl. Einige Helfer sind schon vor Tagen angereist. Am 25.04. und am 26.04. wurde schon fleißig gearbeitet. Vor Ort befinden sich zur Zeit Marianne und Hans Liebhart, Elise und Mathias Krauss, Elise und Georg Zeck, Irmgard und Michael Weber sowie Andreas Beer und Christian Ramsauer. Die restlichen Teilnehmer folgen in den nächsten Tagen.

Der Kirchenmaler Josef Stieger wurde angagiert um Inschriften an einem Grabstein fachmännisch und gewissenhaft zu restaurieren. Es handelt sich um die Ruhestätte der im letzten Jahr beigesetzten Elise Klamer. Ihr sehnlichster Wunsch war es, in der Großauer Heimaterde bestattet zu werden. Ihrem Wille wurde nachgekommen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Anwesenden in eine Friedhofsgruppe und einer Kirchenburggruppe auf. Es wurden mit den Mäharbeiten in der Kirchenburg begonnen, kleine Reparaturen wurden durchgeführt, mit den Dokumentationsarbeiten am Friedhof sowie mit den Mäharbeiten an den Hauptwegen zu den Gräbern gestartet.

Der köstliche Duft der angebotenen Bertramsuppe führte alle wieder zu Tisch. Honorarkonsul Andreas Huber besuchte die Gruppe und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden.

Das sonnige Wetter spielte hervorragend mit damit die heutig gesteckten Arbeitsziele erreicht werden können. Bei 26 Grad ließ es sich gut arbeiten. Für Josef Stieger wurde extra ein Pavillion über dem zu restaurierenden Grabstein aufgestellt und die Seiten mit durchsichtiger Folie zugeklebt. Die Grabinschriften sollten vergoldet werden. Hierfür wurde hauchdünnes Blattgold verwendet. Auftretender Wind hätte ohne Überdachtung und Abschirmung diese filigrane Arbeit zu nichte gemacht. Doch am Nachmittag frischte der Wind auf. Der Himmel über den Karpaten färbte sich dunkel. Blitze und Donner durchzogen die Luft. Sekündlich wurde der Wind stärker und stürmischer. Er riss das Pavillion aus der Bodenverankerung und ließ es etliche Meter durch die Luft fliegen bis es auf den Boden krachte. Das Pavillion war zwar kaputt aber wichtiger war es das niemand verletzt wurde.

Arme und Beine wurden schwerer, die Abendstunde rückte immer näher. Bei einem gemeinschaftlichen Plausch in der Küche des ehemaligen Pfarrhauses wurde der Tag besprochen und sich gemütlich unterhalten.

Christian Ramsauer

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