Der Vorstand der HOG Großau wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gutes, friedvolles Jahr 2023.

Wir schauen nach vorne und sind zuversichtlich, dass auch das neue Jahr zahlreiche Möglichkeiten bietet uns wiederzusehen.

Einen Gruß an die Gemeinde - von Pfr. i. R. Konrad Schullerus, möchten wir allen auf diesem Weg zukommen lassen:

Bild1

Kirchenburg in Großau /Siebenbürgen

Einmal, vor langen Zeiten hat diese Burg denen, die sie bauten, und ihrer wertvollsten Habe - dem Lebensnotwendigen - Schutz geboten vor den Feinden, die das Land mit Krieg und Raub überzogen. Später, als sie dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen war, blieb sie doch ein unübersehbares Zeichen im Kampf um die Bewahrung der Identität, des ureigensten Wesens derer, die sich sonntäglich in ihr versammelten. Sie bewahrten in ihr nicht mehr wertvolle Habe. Sie wussten aber dort das Lebensnotwendige zu finden, das sie im Kampf brauchten gegen das im weitesten Sinn Lebensbedrohliche von draußen. Die bergenden Mauern konnten den notwendigen Schutz zuletzt nicht mehr bieten. Sie selbst haben Schutz und Bewahrung nötig. Trotzdem bleiben sie für alle, auch wenn sie irdischen Schutz nicht mehr bieten können, das sichtbare Zeichen für die andere Burg, die nicht von Menschen, sondern von Gott erbaut ist. Wir sind und bleiben nie schutzlos. Er ist gekommen und kommt wieder, der uns in den Schutz der Burg Gottes hinein rettet.

Christ der Retter ist da!  Gesegnete Weihnachten!

 

Weihnachtsgruß 2022

Vor einigen Jahren habe ich den umseitigen Weihnachtsgruß verschickt. Jetzt fand ich ihn wieder und das Bild sprach mich ganz neu an. Wir erblicken auf ihm die Großauer Kirchenburg nicht in ihrer beeindruckenden Größe und Schönheit. Sie scheint irgendwie in die Reihe der Häuser, die um sie herum stehen - in die Gemeinde - eingebettet. Heute geht es ja auch nicht um den Schutz der mehr materiellen Notwendigkeiten des Lebens, sondern es geht um den Schutz von dem, was wir in unseren Herzen tragen und was es zu bewahren und zu beschützen gilt. Es geht darum, den Segen aus der Vergangenheit mitzunehmen, damit dieser Segen auch in der Zukunft für uns. für alle die um ihn beten, segensreich wirksam werde.

Heute leben wir in einer Welt, die uns für die Offenheit gegenüber dem Vielen, was uns in so vielerlei Gestalt begegnet, gewinnen will, damit die Möglichkeit des Vielen uns retten kann. Wir leben in einer Welt mit vielen Menschen, und diese vielen Menschen sollen zu einer Gemeinschaft zusammenfinden. Und wir meinen, diese Gemeinschaft mit unseren Möglichkeiten der Offenheit schaffen zu können. Gleichzeitig meinen wir, den Traum von jedem unserer Kinder, so schnell wie nur möglich sein eigenes Zimmer nur für sich zu haben, erfüllen zu müssen.

Es werden Bücher über Bücher darüber geschrieben, was, wie und wofür es alles in unserer Welt gibt. Wir finden aber schwerlich ein Buch, das das Leben in einer Burg als begehrenswert schildert. Selbstverständlich hat das Leben in einer Burg seine negativen Seiten - wie übrigens alles in dieser Welt. - Eine Burg engt ein. Sie schränkt ein. Sie lässt dem Einzelnen wenig Freiheit. Der Raum, die Möglichkeiten müssen für alle reichen. Daraus folgen selbstverständlich für die Bewohner auch vielerlei Grenzen.

Aber: In einer Burg lernt der Mensch mit seinem Nächsten ganz neu zusammen zu leben. Er lernt Rücksicht zu nehmen. Er lernt, nicht nur an sich zu denken. Er lernt, mit dem anderen das gemeinsame Schicksal zu teilen und zu tragen. Der Mensch lernt echte Gemeinschaft zu leben, wo nicht allein das Ich, sondern vor allem das Wir gilt, und im „Wir" findet er Geborgenheit und Halt. Es gibt in einer Burg auch Menschen, die meinen, das nicht zu brauchen. Sie können in der Burg nur mit einem ,,?"Bestand haben. In einer Burg geht es ohne gegenseitiges Vertrauen nicht.

Das Entscheidende ist, dass das Gotteshaus wie auf dem Bild, aus der Burg herausragt. Da „wohnt" Gott, der Herr. Er bestimmt das Leben in der Burg. Er macht, dass es in dieser „Burg" trotz der Mauern keine Enge gibt. Es ist eine Burg der Offenheit, eine Burg der Freiheit, eine Burg der Liebe.

Christus, der Herr der „Burg", der Retter ist da!

Gesegnete Weihnachten!

 

 

Im Advent 2022

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit, danach ein an Leib und Seele so weit wie möglich gesundes, und vor allem trostreiches, gesegnetes Weihnachten

und nicht zuletzt ein friedvolles Jahr 2023 unter Gottes Bewahrung und Segen.

Wir grüßen herzlich,

Irmtraut Schullerus und Pfr. Konrad Schullerus

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