Das „Großauer Blatt“ wird vom Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Großau e.V. herausgegeben. In seiner Grundfunktion erfüllt es die Rolle eines jährlichen Rechenschaftsberichtes bezüglich ortsgemeinschaftlich relevanter Veranstaltungen und Ereignisse. Ein sehr wichtiger Teil davon ist die Cent-genaue Rechnungslegung über alle Einnahmen und Ausgaben unseres, als gemeinnützig anerkannten Vereins. Die jährliche Veröffentlichung des überprüften Kassen-Jahresabschluss-Berichtes für alle Mitglieder bildet die wichtigste Grundlage einer transparenten, vertrauenswürdigen Arbeit des Vorstandes der HOG. Das „Großauer Blatt“ wird allen HOG-Mitgliedern kostenlos zugeschickt. Ebenso wichtig ist, unser, nun schon viele Jahrhunderte altes geistiges und kulturelles Erbe für uns und unsere Kinder lebendig zu erhalten. Dabei kommt gerade uns, der Erlebnisgeneration mit unserem Wissen um Brauchtum und Traditionen, mit unserem fast unendlichen Schatz an wunderschönen Erinnerungen, aber auch weniger guten Erfahrungen und schmerzhaften Erlebnissen, eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe zu . Deshalb ist das „Großauer Blatt“ mit seinen Inhalten zur Geschichte unseres Heimatortes und unserer Großauer Gemeinschaft im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte, gerade auch für die nächste und auch die späteren Generationen gedacht. Es soll unseren interessierten Nachkommen, wenn die Erlebnisgeneration der Aussiedlung nicht mehr ansprechbar ist, zusätzliche Informationen zur Geschichte, dem gesellschaftlichen Leben und auch den ortsspezifischen religiös-kulturellen Lebensinhalten ihrer Vorfahren liefern.

Der HOG-Vorstand ist bemüht unser Großauer Heimatblatt in dessen Form und Inhalt stetig zu verbessern.

Aktuelles

20 Jahre Großauer Trachtengruppe beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl

Dieses Jahr feierte die Trachtengruppe Großau ihr 20-jähriges Jubiläum.  Weiterlesen ...

Arbeitseinsatz Friedhof Großau 2018

"Meine Damen und Herren, wir dürfen sie recht herzlich in Sibiu begrüßen.", so die Durchsage der Stewardesse beim Landen am Hermannstädter Flughafen.

Der vierte Arbeitseinsatz findet in Großau statt, genauer gesagt vom 27.04.2018 bis zum 01.05.2018. Viele freiwillige Helfer haben sich schon angemeldet um den Großauer Friedhof auf Vordermann zu bringen, insgesamt 27 Leute an der Zahl. Einige Helfer sind schon vor Tagen angereist. Am 25.04. und am 26.04. wurde schon fleißig gearbeitet. Vor Ort befinden sich zur Zeit Marianne und Hans Liebhart, Elise und Mathias Krauss, Elise und Georg Zeck, Irmgard und Michael Weber sowie Andreas Beer und Christian Ramsauer. Die restlichen Teilnehmer folgen in den nächsten Tagen.

Der Kirchenmaler Josef Stieger wurde angagiert um Inschriften an einem Grabstein fachmännisch und gewissenhaft zu restaurieren. Es handelt sich um die Ruhestätte der im letzten Jahr beigesetzten Elise Klamer. Ihr sehnlichster Wunsch war es, in der Großauer Heimaterde bestattet zu werden. Ihrem Wille wurde nachgekommen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Anwesenden in eine Friedhofsgruppe und einer Kirchenburggruppe auf. Es wurden mit den Mäharbeiten in der Kirchenburg begonnen, kleine Reparaturen wurden durchgeführt, mit den Dokumentationsarbeiten am Friedhof sowie mit den Mäharbeiten an den Hauptwegen zu den Gräbern gestartet.

Der köstliche Duft der angebotenen Bertramsuppe führte alle wieder zu Tisch. Honorarkonsul Andreas Huber besuchte die Gruppe und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden.

Das sonnige Wetter spielte hervorragend mit damit die heutig gesteckten Arbeitsziele erreicht werden können. Bei 26 Grad ließ es sich gut arbeiten. Für Josef Stieger wurde extra ein Pavillion über dem zu restaurierenden Grabstein aufgestellt und die Seiten mit durchsichtiger Folie zugeklebt. Die Grabinschriften sollten vergoldet werden. Hierfür wurde hauchdünnes Blattgold verwendet. Auftretender Wind hätte ohne Überdachtung und Abschirmung diese filigrane Arbeit zu nichte gemacht. Doch am Nachmittag frischte der Wind auf. Der Himmel über den Karpaten färbte sich dunkel. Blitze und Donner durchzogen die Luft. Sekündlich wurde der Wind stärker und stürmischer. Er riss das Pavillion aus der Bodenverankerung und ließ es etliche Meter durch die Luft fliegen bis es auf den Boden krachte. Das Pavillion war zwar kaputt aber wichtiger war es das niemand verletzt wurde.

Arme und Beine wurden schwerer, die Abendstunde rückte immer näher. Bei einem gemeinschaftlichen Plausch in der Küche des ehemaligen Pfarrhauses wurde der Tag besprochen und sich gemütlich unterhalten.

Christian Ramsauer

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