Ein Rückblick auf ihre Entstehung und ihr fruchtbares Wirken im Verlaufe der vergangenen 12 Jahre seit ihrer Gründung am 9. September 2000 in Planegg bei München.

Spätestens seit dem politischen Umbruch im Dezember 1989 in Rumänien und der fast vollständigen Ausreise des deutschen Bevölkerungsteils von Großau in die Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1990 - 1993, veränderte sich die bis dahin geltende Grundlage unserer hiesigen Großauer Gemeinschaftspflege schlagartig.
Es war nun nicht mehr die alte Heimatgemeinde Großau mit ihrer starken evangelischen Kirchengemeinde (bekannt als die größte ländliche evangelische Kirchengemeinde Siebenbürgens), die bis Dezember 1989 ihre Probleme und Bedürfnisse souverän selbst meisterte.
In Großau verblieben - mit wenigen Ausnahmen - eine kleine Anzahl älterer, darunter auch kränkliche und hilfsbedürftige Landsleute, sowie eine Vielzahl ungelöster Probleme. Dadurch rückte auch das Aufgabengebiet unserer Großauer Gemeinschaftspflege in ganz andere Dimensionsbereiche. Dieses sowohl hier in Deutschland, als auch in der gemeinschaftlichen Verantwortung für unser in Großau verbliebenes, in über 800 Jahren gewachsenes geistig-kulturelles Erbe, sowie für die dort verbliebenen Landsleute.
Durch diese vorher kaum vorstellbare neue Situation, wurde die Neuorganisierung unserer Großauer Gemeinschaftspflege immer dringender. Es waren zwei große Hauptaufgabengebiete die nur von einer vereinsmäßig organisierten Heimatortsgemeinschaft mit Hilfe möglichst vieler hier in Deutschland lebenden Großauer Landsleuten, zu bewältigen waren:

  1. Es galt für die über das ganze Bundesgebiet verstreut lebenden Großauerinnen und Großauer eine gemeinsame, „Plattform" für die hiesige Gemeinschaftspflege zu schaffen.
  2. Ebenso wichtig aber war, dass wir als eine starke Großauer Gemeinschaft hier in Deutschland, den wenigen in Großau verbliebenen Landsleuten helfend und stützend zur Seite stehen.
    Es waren eben diese wenigen Leute, denen wir bei unserer Ausreise die Gesamtlast der Verantwortung für unser dort verbliebenes kulturelles Erbe überließen. Diese gewaltige Bürde konnte von den Daheimverbliebenen natürlich nicht geschultert werden.

Die Funktion als „Motor" in Sache der notwendigen Neuorganisierung unserer Großauer Gemeinschaftspflege hier in Deutschland, übernahm 1999 die Großauer Nachbarschaft Böblingen.
Diese war nach einem Vorbereitungstreffen im November 1992, am 14. Februar 1993 offiziell gegründet worden, mit einem gewählten Vorstand, mit Kassenprüfer, eigenen Statuten und einem gemeinsam festgelegten Mitgliedsbeitrag.

Schon in der Nachbarschafts-Hauptversammlung im Februar 1998 wurde intensiv bezüglich der notwendigen Gründung einer „Großauer Heimatortsgemeinschaft" diskutiert, auch darüber, wie die Nachbarschaft Böblingen dabei mithelfen könnte. Aber erst in der Hauptversammlung im Februar 1999 wurde nach einer ausführlichen Debatte das vorgestellte Konzept zum geplanten Ablauf der „HOG-Gründungsvorbereitungen" einstimmig beschlossen.
Die festgelegte Strategie war folgende:

  1. Nach einer vom Nachbarschaftsvorstand zusammengestellten Liste soll ein Einladungsschreiben zu einer außerordentlichen HOG-Gründungsversammlung an bekannte GroßauerInnen verschickt werden:
    1. Welche bekannter Weise bisher als Einzelpersonen oder als Vertreter von Gruppen aktiv für unsere Großauer Gemeinschaft eingetreten sind.
    2. Bei denen sowohl Interesse, als auch die anderen Voraussetzungen bezüglich eines aktiven organisatorischen Wirkens in ihrem Umfeld vermutet werden können.
  2. Die angeschriebenen GroßauerInnen werden von unserer Böblinger Nachbarschaft für Samstag, 17. Juli 1999, nach Böblingen eingeladen. Ziel der Zusammenkunft: Die längst fällige Gründung einer Großauer Heimatortsgemeinschaft mit Satzung und gewähltem Vorstand.
  3. Das Treffen wird in der Siebenbürgischen Zeitung bekanntgegeben. So können auch nicht erreichte Personen, die selbst gern bereit sind Aufgaben zu übernehmen, im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten berücksichtigt werden.
  4. Zu diesem Treffen werden Informationen über die Funktionsweise bereits bestehender Heimatortsgemeinschaften vorbereitet, sowie ein Satzungsentwurf für die zu gründende Großauer HOG.
  5. Weit her angereiste Teilnehmer werden bei Bedarf von den Nachbarschaftsmitgliedern gastfreundschaftlich beherbergt. Ein gemeinsames Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen, wird von der Nachbarschaft gespendet. Außerdem wurde beschlossen, dass alle Kosten für die Verschickung der Briefe von der Nachbarschaftskasse getragen werden.
  6. Eine detaillierte Tagesordnung mit vorgesehenem Tagungsablauf, wird den angemeldeten Teilnehmern zeitgerecht zugeschickt.

Wie vorgesehen, wurde vorerst vom Nachbarschaftsvorstand eine Liste von 64 GroßauerInnen nach den unter Punkt 1 genannten Kriterien zusammengestellt. Diesen wurde dann ein ausführliches Schreiben zum geplanten HOG-Gründungstreffen, mit Einladung und Rückmeldekarte im Namen der Großauer Nachbarschaft Böblingen zugeschickt. Nach den ersten Absagen wurden noch einige zusätzliche Einladungen verschickt, so dass in der Summe etwa 72 Familien Mitte März bzw. Anfang April 1999 das Einladungsschreiben erhielten.

Das Ergebnis dieser Aktion war dann aber sehr ernüchternd. Trotz vieler positiver Rückmeldungen in der Sache waren letztendlich nur neun der angeschriebenen Personen zur persönlichen Teilnahme am geplanten Gründungstreffen und zur konkreten Mitarbeit in dem zu wählenden HOG-Vorstand bereit.
Damit hätte aber die notwendige breite Beteiligung für ein überzeugendes HOG-Gründungstreffen gefehlt. Auf Beschluss des Vorstandes der Böblinger Nachbarschaft wurde das geplante offizielle Treffen abgesagt und die Anmietung der Veranstaltungsräumlichkeiten rückgängig gemacht.
Damit der bis dahin erbrachte und fast nicht zu benennende große zeitliche und auch materielle Aufwand nicht ergebnislos „im Leeren verpuffe", entstand die Idee die verbliebenen neun „Bereitwilligen" zu einem Arbeitstreffen im privaten Rahmen nach Grafenau einzuladen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
Mit im Boot war natürlich der Vorstand der Großauer Nachbarschaft Böblingen und das Lehrerehepaar Helga und Hans Klein.
Dieses Treffen fand dann am 17. Juli 1999 statt. Nach eingehenden Beratungen wurde beschlossen den Arbeitskreis „HOG-Großau" zu gründen, mit der klar definierten Zielsetzung, die längst fällige Neuorganisierung unserer Großauer Heimatortsgemeinschaft, als gemeinnütziger und eingeschriebener Verein mit gewähltem Vorstand, Satzung, Mitgliedsbeitrag usw. zu realisieren. Für die konkrete Umsetzung dieses Zieles wurde das nächste Großauer Treffen 2000 in Planegg bei München anberaumt.
In drei gut organisierten Arbeitskreistreffen im folgenden Jahr in Augsburg, Ingolstadt und Göppingen wurde nun das Großauer Treffen 2000 in Planegg bei München gründlich vorbereitet. Mit eingeladen schon zum ersten Arbeitskreistreffen am 6. Januar 2000 in Augsburg waren natürlich auch die Organisatoren der letzten beiden Großauer Treffen 1996 und 1998, sowie der Vorstand der Großauer Nachbarschaft Böblingen, sowie auch Mathias Krauss, Kurator der Heimatkirchengemeinde Großau. Schon bei diesem ersten Treffen zeigte sich, dass die Anwesenheit des Lehrerehepaars Helga und Hans Klein, sowie vom ehemaligen Großauer Turn- und Sportlehrer Heinz Wälther, anwesend in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender der Nachbarschaft BB, sich sehr positiv auf das sachliche und konstruktive Arbeitsklima auswirkte. Als geachtete, ehemalige Lehrer der meisten Anwesenden, hatten sie auch die Kompetenz hie und da einen „Punkt" zu setzten. Bei diesem Treffen in Augsburg wurden alle wichtigen Aufgaben für das geplante Großauer Treffen in Planegg klar umrissen und auch entsprechend verteilt. Ebenso klar wurden auch alle notwendigen Abläufe und Erfordernisse für die Organisierung und Durchführung der erstmaligen Wahl des Vorstandes einer neu zu gründenden Heimatortsgemeinschaft Großau besprochen.
Die festgelegte Strategie, präzisiert bei den folgenden beiden Arbeitskreistreffen, führte dann beim Großauer Heimattreffen in Planegg am 09.09.2000 zum überraschenden großen Erfolg des HOG-Gründungstreffens. Beim Treffen trugen sich insgesamt 99 Großauer Familien und Einzelpersonen in die Registrierlisten ein und gaben ihre gültige Beitrittserklärung ab. Insgesamt waren es 179 Erwachsene, zuzüglich Kinder und Jugendliche.
Das gelungene Heimattreffen 1999 in Großau und die vorher gestartete Initiative der Großauer Nachbarschaft Böblingen mit dem klar formulierten Rundschreiben an viele Großauer Familien, bezüglich der Notwendigkeit einer vereinsmäßig organisierten Heimatortsgemeinschaft hatten sicherlich eine sehr positive Wirkung.
Ebenso wichtig war die Tatsache, dass die ehemaligen Großauer Pfarrersfamilien, Ernst Weingärtner, Konrad Schullerus, Mathias Stieger, sowie die ehemaligen Großauer LehrerInnen und viele ehemalige Leistungsträger aus dem Bereich des kulturellen Gemeinschaftslebens in Großau auch in ihrem persönlichen Umfeld für die Umsetzung dieser Idee warben.

Bei diesem HOG-Gründungstreffen in Planegg erfolgte natürlich auch die Erst-Wahl eines Großauer HOG-Vorstandes.

 

In seiner ersten konstituierenden Sitzung wurde die Verteilung der Ämter festgelegt:

1. Vorsitzender Ramsauer Josef
1. Stellvertr. Vorsitzender Martini Johann
2. Stellvertr. Vorsitzender Schartner Frank
Kassenwart Engelhuber Anna
Schriftführer Liebhart Marianne
Kulturreferent Schenker Maria
Jugendreferent Krauss Samuel
Beisitzer Klamer Michael
Beisitzer Knäb Georg

 

In den satzungsmäßig vorgesehenen Ältestenbeirat gewählt wurden:

 Beer Josef Sen.  (Ingolstadt)
 Fleischer Michael  (Wolfsburg)
 Hutter Michael    (Böblingen)
 Klein Hans     (Westerburg)
Liebhart Michael (Geretsried)

 

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

Kastenhuber Klaus ( Rosenheim)
Klein Michael (Günzelhofen)
        

Von der eingegangenen Kirchenkollekte von 2109 DM beim Treffen, wurde ein sehr dringend benötigter Rasenmäher für die Friedhofspflege in Großau gekauft und der gesamte Reingewinn von 2000 DM durch den Verkauf der Video Kassetten vom Treffen 1999 in Großau wurden an die Heimatkirchengemeinde überwiesen. Diese sehr interessante Videokassette war in tage- und nächtelanger Arbeit von Gerhard Kasper (Reutlingen) und Heiko Liebhart (München) erstellt worden.

Beim Finanzamt Böblingen wurde die Anerkennung der Gemeinnützigkeit beantragt und beim Amtsgericht Böblingen die Eintragung ins Vereinsregister als eingeschriebener Verein (e.V.). Beides war sehr wichtig, um gegenüber den eingetretenen Mitgliedern, aber auch den vorerst skeptisch verbliebenen Landsleuten die Gewissheit einer soliden, korrekten, transparenten und auch gemeinnützigen Vereinsarbeit zu bestätigen.

  1. Am 11. Januar 2001 wurde unserer HOG-Großau die vorläufige Anerkennung als gemeinnützig wirkender Verein erteilt und diese bis heute immer erneut bestätigt. Dieses nach der Kontrolle der jährlichen Finanzberichte und des gemeinnützigen Wirkens im Bereich der Heimat-, Jugend- und Brauchtumspflege sowie für kirchliche und mildtätige Zwecke.
  2. Am 27. November 2001 wurde nach Überprüfung aller notwendigen Unterlagen, unsere HOG-Großau als eingeschriebener Verein (e.V.) ins Böblinger Vereinsregister eingetragen.
  3. Bei der ersten Vorstandssitzung am 6. Januar 2001 in Heilbronn, wurde beschlossen, dass die HOG die Lohnkosten für einen einzustellenden Friedhofpfleger übernehmen wird.
  4. Das Jahr 2001 war auch ein Jahr mit einer regen Vereinstätigkeit. Zu erwähnen ist die schöne und große Trachtengruppe beim festlichen Umzug am Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl unter Leitung von Maria Schenker.
  5. Vom 9. - 10. Juni fand das gelungene Landlertreffen in Goisern, wo ebenfalls eine zahlenmäßig große Großauer Trachtengruppe – in sächsischen und landlerischen Trachten - beim festlichen Umzug von den Zuschauern mit viel Applaus bedacht wurde. Im Festzelt begeisterte die Jugendtanzgruppe das Publikum mit ihren schwungvollen Tänzen.
  6. Ende Januar 2001 wurde ein 8-seitiges Rundschreiben – auch als erster Rechenschaftsbericht gedacht - mit Glückwunschkarte an die HOG-Mitglieder verschickt.
  7. Am 21. November 2001 wurde bei der Postbank Stuttgart ein bundesweit gültiges und zu verwaltendes Postbankkonto eröffnet, welches auch jetzt unserer HOG-Vereinskonto ist.
  8. Zu Pfingsten 2002 erschien dann die erste Ausgabe unserer Heimatzeitschrift „Großauer Blatt“. Es wird vom Vorstand der HOG-Großau e.V. herausgegeben. In seiner Grundfunktion erfüllt es die Rolle eines jährlichen Rechenschaftsberichtes bezüglich ortsgemeinschaftlich relevanter Veranstaltungen und Ereignisse.
  9. Das „Großauer Blatt“ wird allen HOG-Mitgliedern kostenlos zugeschickt und auch an das Finanzamt Böblingen weitergereicht. Das Finanzamt überprüft neben dem finanziellen Aspekt des Jahresabschlussberichtes, auch die entsprechenden Berichte über Tätigkeiten und Veranstaltungen, die für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für unsere HOG die Voraussetzung sind.
  10. Durch die verantwortungsvolle Arbeit des HOG-Vorstandes wuchs auch das Vertrauen und Interesse der Großauer für den Verein. Im Januar 2001 waren es insgesamt 203 Erwachsene, Anfang 2003 dann schon 326 und wiederum ein Jahr später, im Juni 2004, zählte unsere HOG insgesamt 381 Erwachsene, zuzüglich Jugendliche und Kinder.

Das war eine Darstellung zur Gründungsgeschichte der HOG-Großau, mit den entsprechenden Aktivitäten und Abläufen rund um den „Geburtstag“ unseres Vereins am 09. September 2000 in Planegg bei München.

Fazit: Seit dem Bestehen des Arbeitskreises und unserer HOG, also seit 1999 bis heute, kann auf ein fruchtbares und erfolgreiches Vereinsleben zurück geblickt werden.

Bei all den bisher organisierten Heimattreffen in Großau, bei unseren Großauer Treffen hier in der neuen Heimat, bei den so genannten „Landlertreffen“ in Goisern und den Auftritten unserer schönen Trachtengruppen bei dem jährlichen festlichen Umzug in Dinkelsbühl, war unsere Großauer HOG in bewundernswerter Art und Weise immer voll aktiv mit dabei. Die Auftritte der Trachtenträger, der Großauer Blaskapelle, der Tanz- und Theatergruppen, lösten bei jeder dieser Veranstaltungen stets große Bewunderung und Applaus bei unseren Großauern und den anwesenden Gästen aus. Es wird immer wieder gesagt, „ihr könnt richtig stolz sein auf eure Gemeinde“.

Wer seit der HOG-Gründung in Großau war, dem wird unwillkürlich immer auch der gepflegte Kirchhof, Pfarrhof und Friedhof auffallen und auch die Reparaturarbeiten in der Kirchenburg zur Kenntnis nehmen. An all diesen erfreulichen Zuständen und Maßnahmen ist und war auch unsere Großauer HOG, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten beteiligt. Aus der HOG-Kasse und eingegangenen Spenden wird seit 2001 sowohl das Gehalt des Friedhofpflegers, als auch das halbe Gehalt des Hausmeisters der Kirchenburg bezahlt.

In der kleinen Chronik unserer HOG-Großau, soll natürlich auch über die im Verlaufe der Jahre eingetretenen Wechsel von gewählten Mitgliedern innerhalb der HOG-Gremien kurz berichtet werden:

  • Nach der ersten „Legislaturperiode“, stellte sich Michael Klamer, Sindelfingen, HOG-Vorstandsmitglied der ersten Stunde, aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Er war mit großem persönlichem Einsatz bei den HOG-Gründungsbemühungen der Großauer Nachbarschaft, sowie im Arbeitskreis HOG stets aktiv mit dabei. Dafür wird ihm herzlichst gedankt.
  • An seiner Stelle stellte sich Josef Vetro, Augsburg, bisher aktives Mitglied im Arbeitskreis, beim Großauer Treffen 2004 in Gerlingen zur Wahl. Er ist seither Mitglied des HOG-Vorstandes.
  • Der neugewählte Vorstand berief durch einstimmigen Beschluss in seiner Sitzung am 14.11.2004 Gerhard Kasper in den Vorstand mit dem Aufgabengebiet „Filmdokumentation“. In dieser Funktion erstellte er zwei sehr wertvolle und gelungene Film-Dokumentationen vom Großauer Treffen 2004 in Gerlingen und vom Heimattreffen 2005 in Großau, dafür soll ihm auch an dieser Stelle gedankt werden. Aus Zeit- und Berufsgründen stand er bei der Vorstandswahl 2008, beim Großauer Treffen in Gerlingen, nicht mehr zur Verfügung.
  • Dafür wurde nun Maria Onghert-Renten in den neuen HOG-Vorstand gewählt und übernahm von Anna Engelhuber, das Amt „Kassenwart“ und damit die HOG-Geschäftsstelle.
  • Wegen der räumlichen Entfernung zur neuen Geschäftsstelle in Heidenheim, stellten sich die bisherigen Kassenprüfer Klaus Kastenhuber und Michael Klein nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Für ihre fachmännisch kompetente Arbeit wird auch ihnen herzlichst gedankt.
  • Kassenprüfer im neugewählten Vorstand wurden Anneliese Gabel, Gunzenhausen, und Mathias Wiserner, Königsbrunn.

Nach 4-jähriger Amtszeit erfolgten am 10.09.2012, satzungsgemäß beim Großauer Treffen in Bobingen, bei Augsburg, erneut Vorstandswahlen.

Hier fand nun ein richtiger Generationswechsel statt. Gleich vier der bisherigen Vorstands- und HOG-Gründungsmitglieder, standen nicht mehr zur Verfügung: Maria Schenker, Anna Engelhuber, Josef Ramsauer und Frank Schartner. Sie wurden, vom neugewählten ersten Vorsitzenden der HOG-Großau Ernst Klamer, Reutlingen, auch feierlich verabschiedet.

Erstmals in den Großauer HOG-Vorstand gewählt wurden auch Gwendoline Onghert-Renten, Heidenheim, als 2. Vorsitzende; Rosine Stieger, Fellbach (bei Stuttgart), als Schriftführerin, sowie Harald Krauss, zurzeit in Augsburg, als HOG-Internetbeauftragter. In den HOG-Ältestenbeirat gewählt wurden Mathias Wiserner, Königsbrunn und Frank Schartner, Grafenau. Sie traten die Nachfolge von Josef Beer Sen., Ingolstadt, und Michael Hutter, Böblingen an, die aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung standen. Beide waren vom Beginn der ersten HOG-Gründungsbemühungen von 1999 mit Herz und Seele mit dabei: Herr Hutter als Vorsitzender der Großauer Nachbarschaft Böblingen und Herr Josef Beer als Kapellmeister der neuorganisierten Großauer Blaskapelle. Dafür wollen wir ihnen herzlich danken.

Wir sind dankbar und froh über die Einsatzbereitschaft der genannten jungen Vorstandsmitglieder und wünschen dem gewählten HOG-Vorstand in seiner neuen Zusammensetzung viel Erfolg und Ausdauer in dieser ehrenamtlichen Vereinsarbeit, zum Wohl unserer Heimatortsgemeinschaft und unserer lieben Heimatkirchengemeinde in Großau. Diesbezüglich sind wir sehr zuversichtlich, denn junge Menschen bringen auch neue Ideen und eine vorurteilsfreiere Sicht so mancher Dinge.

Frank Schartner, Grafenau

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