Liebe Großauerinnen, liebe Großauer, liebe Besucher und Interessenten,

bei dieser Spendenaktion geht es um die Sammlung der nötigen finanziellen Mittel, um die Renovierung der Großauer Kirchenburg in Siebenbürgen zu finanzieren. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung des Denkmals aus dem 13. Jahrhundert für die Zukunft. 

Zur Verteidigung der Grenzen und Bewirtschaftung des Ackerlandes wurden ab 1141 n. Chr. deutsche Siedler nach Siebenbürgen gerufen. Dort errichteten sie, gemäß Ihres christlichen Glaubens, Kirchen und schützten diese mit Mauern und Wehrtürmen um Eindringlinge aus dem Osten abzuwehren.

Die Großauer Kirchenburg galt über Jahrhunderte als Zufluchtsort und als geistliches Zentrum für die Bewohner des gleichnamigen Dorfes. Nach dem Sturz der kommunistischen Regierung und dem Fall des eisernen Vorhangs im Jahre 1990 sind nahezu alle Siebenbürger aus Großau nach Deutschland ausgewandert. Dadurch wurde die Erhaltung der Kirchenburg erheblich erschwert. Die Sicherung des kulturellen Erbes ist somit nur noch durch finanzielle Hilfen zu bewerkstelligen.

 

Möglichkeiten zur Spende

Folgende Möglichkeiten zur Spende für die Kirchengemeinde Großa stehen Ihnen zur Verfügung.

A

Überweisung auf unser

Spendenkonto:
Kontonummer: 204008707
Bankleitzahl: 60010070
Postbank Stuttgart
Verwendungszweck: Renovierung Pfarrscheune /            
Wohnort des Spenders (zur Zuordnung)

B

Direkt spenden mit PayPal:

C

Spenden über betterplace.org:

 

 

 

Vergangene Aufrufe:

Aufruf Pfarrscheune

der lange Winter schreitet mit großen Schritten dem Ende zu, die Frühlingsboten kündigen das Erwachen der Natur, auch in unseren alten Heimat Großau, an. Wir haben uns entschlossen, das diesjährige Großauer Treffen in der Pfarrscheune zu feiern, um die wiederkehrenden, nicht geringen Kosten für die Bereitstellung des Festzeltes zu vermeiden.

Da dieses Gebäude zusammen mit dem benachbarten Dampfbutterei-Gebäude in der zentralen Lage nach vollendeter Renovierung als Mehrzweckhalle eingesetzt werden kann, versprechen wir uns einen Erfolg für unsere Kirchengemeinde, sowie für all diejenigen, die sich mit Großau verbunden fühlen.

Pfarrscheune2

Durch den Verbund der Kirchengemeinden und der damit verbundenen unterschiedlichen finanziellen Struktur der Gemeinden sowie den Einsatz unseres Kirchenkurators, konnte bereits das Dach des Pfarrhauses neu gedeckt werden, in einer Zeit in der andere Kirchen bereits vom Verfall bedroht sind. Da wir als HOG den Erhalt des Kulturerbes in Großau unterstützen, haben wir, unseren Möglichkeiten entsprechend, bereits 1.500,00 Euro gespendet, wohl wissend dass es nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“ ist, in Bezug auf die Gesamtsumme der Investitionen. Es ist schon ein Anfang der Renovierungsarbeiten von Seiten der Kirchengemeinde Großau getätigt worden, wie neue Fenster und Türen, sowie der Betonboden.

Folgende Renovierungsarbeiten sind geplant:

  • Dämmung und Verkleidung des Dachstuhls von innen
  • Überholung der Dachziegeln - erledigt
  • Verlegung eines neuen Fußbodens - erledigt
  • Elektroinstallation - erledigt
  • Lüftung- und Heizungsanlage

 

Pfarrscheune1

Da das Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt, wird professionelle Hilfe für die entsprechenden Genehmigungsverfahren benötigt.

Darum bitten wir jede Großauerin und jeden Großauer, der uns auf diesem Wege mit großen wie mit kleinen Spenden unterstützen möchte um Euren Beitrag dazu.

Selbstverständlich sind die Spenden auch steuerlich absetzbar, da wir ein gemeinnütziger Verein sind.

In der Hoffnung, dass sich viele Großauer an der Spendenaktion rege beteiligen und die Finanzierung der geplanten Maßnahmen gesichert werden kann, ist der Baubeginn für Mitte Mai geplant. Die Arbeiten könnten dann bis Anfang August größtenteils abgeschlossen sein.

 

 

 

 

Aktuelles

20 Jahre Großauer Trachtengruppe beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl

Dieses Jahr feierte die Trachtengruppe Großau ihr 20-jähriges Jubiläum.  Weiterlesen ...

Arbeitseinsatz Friedhof Großau 2018

"Meine Damen und Herren, wir dürfen sie recht herzlich in Sibiu begrüßen.", so die Durchsage der Stewardesse beim Landen am Hermannstädter Flughafen.

Der vierte Arbeitseinsatz findet in Großau statt, genauer gesagt vom 27.04.2018 bis zum 01.05.2018. Viele freiwillige Helfer haben sich schon angemeldet um den Großauer Friedhof auf Vordermann zu bringen, insgesamt 27 Leute an der Zahl. Einige Helfer sind schon vor Tagen angereist. Am 25.04. und am 26.04. wurde schon fleißig gearbeitet. Vor Ort befinden sich zur Zeit Marianne und Hans Liebhart, Elise und Mathias Krauss, Elise und Georg Zeck, Irmgard und Michael Weber sowie Andreas Beer und Christian Ramsauer. Die restlichen Teilnehmer folgen in den nächsten Tagen.

Der Kirchenmaler Josef Stieger wurde angagiert um Inschriften an einem Grabstein fachmännisch und gewissenhaft zu restaurieren. Es handelt sich um die Ruhestätte der im letzten Jahr beigesetzten Elise Klamer. Ihr sehnlichster Wunsch war es, in der Großauer Heimaterde bestattet zu werden. Ihrem Wille wurde nachgekommen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Anwesenden in eine Friedhofsgruppe und einer Kirchenburggruppe auf. Es wurden mit den Mäharbeiten in der Kirchenburg begonnen, kleine Reparaturen wurden durchgeführt, mit den Dokumentationsarbeiten am Friedhof sowie mit den Mäharbeiten an den Hauptwegen zu den Gräbern gestartet.

Der köstliche Duft der angebotenen Bertramsuppe führte alle wieder zu Tisch. Honorarkonsul Andreas Huber besuchte die Gruppe und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden.

Das sonnige Wetter spielte hervorragend mit damit die heutig gesteckten Arbeitsziele erreicht werden können. Bei 26 Grad ließ es sich gut arbeiten. Für Josef Stieger wurde extra ein Pavillion über dem zu restaurierenden Grabstein aufgestellt und die Seiten mit durchsichtiger Folie zugeklebt. Die Grabinschriften sollten vergoldet werden. Hierfür wurde hauchdünnes Blattgold verwendet. Auftretender Wind hätte ohne Überdachtung und Abschirmung diese filigrane Arbeit zu nichte gemacht. Doch am Nachmittag frischte der Wind auf. Der Himmel über den Karpaten färbte sich dunkel. Blitze und Donner durchzogen die Luft. Sekündlich wurde der Wind stärker und stürmischer. Er riss das Pavillion aus der Bodenverankerung und ließ es etliche Meter durch die Luft fliegen bis es auf den Boden krachte. Das Pavillion war zwar kaputt aber wichtiger war es das niemand verletzt wurde.

Arme und Beine wurden schwerer, die Abendstunde rückte immer näher. Bei einem gemeinschaftlichen Plausch in der Küche des ehemaligen Pfarrhauses wurde der Tag besprochen und sich gemütlich unterhalten.

Christian Ramsauer

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