Liebe Großauer,

"Am Ball bleiben", hat uns Pfarrer Mathias Stieger in Großau voll Vertrauen ans Herz gelegt.

Wir alle waren beeindruckt, glücklich auch gleichzeitig zufrieden, noch einmal einen so wunderbaren Gottesdienst in unserer Heimatkirche zu erleben und feiern zu können. Dafür sind wir von Herzen dankbar, all denen die dabei waren und dazu beigetragen haben: Frau Pfarrerin Sabine Huber, die Herren Pfarrer Dietrich Galter und Mathias Stieger, genauso unser junger und  einfühlsamer Orgelspieler Heiko Stieger sowie unsere Großauer Blasmusikkappelle. Die musikalische Einlage unserer Gäste aus Heidenheim, der Kleinscheuerner Chor,  umrahmte den Gottesdienst in einer wunderbaren Weise, ganz in der Tradition der siebenbürgischen Kirchenchöre. Wir sagen ALLEN ein herzliches „Dankeschön“!

Eingebettet in das große Hermannstädter Treffen, umgeben von unzähligen Angeboten der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaften, konnten wir zusammen mit allen anwesenden  Großauern und Gästen von nah und fern,  am 08. August 2017  ein wunderbares Fest, das 9. Großauer Treffen in der Kirchenburg Großau, in einer fröhlichen, zufriedenen Gemeinschaft feiern. Auf dieses blicken wir voller Freude und Dankbarkeit zurück. All das, ihr Lieben,  wäre nicht möglich gewesen ohne den tatkräftigen Einsatz tüchtiger, freiwilliger Helfer und Mitwirkenden denen wir hiermit auch ein großes Lob und herzlichen Dank sagen. Wem sind nicht die schönsten Erinnerungen vor Augen geführt worden bei dem Kulturprogramm, das uns alle mit eingebunden und gefordert hat. Unseren Laienspielern, die voller Begeisterung für diese schönen Momente gesorgt haben, gilt unser Lob und Dankeschön ebenso.

Es war ein wunderbares Erlebnis zu dem jeder seinen Beitrag geleistet hat. Nicht zuletzt auch unsere Großauer Band "Schlager Taxi" die für eine fröhliche, friedliche Tanznacht unter freiem Himmel gesorgt hat, in bester Stimmung mit vielen (bei 1.000 Gästen haben wir aufgehört zu zählen) Tanzgästen aller Altersklassen. Miteinander haben wir bis in die frühen Morgenstunden in der Kirchenburg getanzt und gefeiert. Allen Gästen der Kirchenburg Großau möchten wir unsere Achtung und unseren Dank aussprechen für das vorbildliche und sehr angenehme Miteinander.  Eine wunderbare Gemeinschaft!

Bereits in den Tagen vor dem 8. August war die Kirchenburg der Ort in Großau, an dem man sich getroffen hat. Die Blasmusik in  ihren abendlichen Proben, deren Klänge bis weit außerhalb der Ringmauer zu hören waren, Angereiste  die sich unter dem Nußbaum zum Plaudern zusammen-fanden,  emsige Helfer die bereits Tage vor dem Treffen mit den Vorbereitungen begonnen hatten.

Die Kirchenburg war auch der Treffpunkt für gut 45 Trachtenträger-/innen und die Großauer Blasmusik, die am 5. August in Hermannstadt am großen Trachtenumzug teilgenommen haben. Alle Generationen waren vertreten, ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten und für die Zuschauer, Momente die sich so nicht wiederholen lassen.

Anders als geplant, fand das „Singen im Pockesgärtchen“ am Vorabend des 8. August, in dem in diesem Jahr fertig gestellten ehemaligen Feuerwehrschuppen statt. Der in der Region langersehente Regen machte uns einen kräftigen Strich durch unsere Vorbereitungen, kurzfristig musste ein Umzug aus dem Pfarrhof in den Feuerwehrschuppen vollzogen werden. Das alles hat aber der guten Stimmungen, dem fröhlichen Beisammensein, den Wohltaten an Leib und Seele, keinen Abbruch getan.

Diese Tage lassen uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Nur durch das uns entgegengebrachte Vertrauen konnte so etwas entstehen. Wir sind dankbar für  nahezu vollständige 550 Anmeldungen, für die Spenden (Friedhofsarbeit,  Heimatstube,  Kirchenburg,  Altenhilfe Großau)  die ihr uns anvertraut habt.  Gott segne Geber und Gabe. Der Erlös dieses Festes, zu dem alle beigetragen haben, ermutigt uns in die Planung für weitere Projekte zu gehen, die das Ziel haben, die Großauer Kirchenburg zu erhalten.

 „ Am Ball bleiben…“  wurde uns an‘s Herz gelegt.

Der Vorstand der Heimatsortsgemeinschaft Großau e.V.

 

Links:

Bilder vom Großauer Treffen: hier

Youtube-Videos vom Großauer Treffen: Gottesdienst | Auftakt | Treffen Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4

Aktuelles

Arbeitseinsatz Friedhof Großau 2018

"Meine Damen und Herren, wir dürfen sie recht herzlich in Sibiu begrüßen.", so die Durchsage der Stewardesse beim Landen am Hermannstädter Flughafen.

Der vierte Arbeitseinsatz findet in Großau statt, genauer gesagt vom 27.04.2018 bis zum 01.05.2018. Viele freiwillige Helfer haben sich schon angemeldet um den Großauer Friedhof auf Vordermann zu bringen, insgesamt 27 Leute an der Zahl. Einige Helfer sind schon vor Tagen angereist. Am 25.04. und am 26.04. wurde schon fleißig gearbeitet. Vor Ort befinden sich zur Zeit Marianne und Hans Liebhart, Elise und Mathias Krauss, Elise und Georg Zeck, Irmgard und Michael Weber sowie Andreas Beer und Christian Ramsauer. Die restlichen Teilnehmer folgen in den nächsten Tagen.

Der Kirchenmaler Josef Stieger wurde angagiert um Inschriften an einem Grabstein fachmännisch und gewissenhaft zu restaurieren. Es handelt sich um die Ruhestätte der im letzten Jahr beigesetzten Elise Klamer. Ihr sehnlichster Wunsch war es, in der Großauer Heimaterde bestattet zu werden. Ihrem Wille wurde nachgekommen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Anwesenden in eine Friedhofsgruppe und einer Kirchenburggruppe auf. Es wurden mit den Mäharbeiten in der Kirchenburg begonnen, kleine Reparaturen wurden durchgeführt, mit den Dokumentationsarbeiten am Friedhof sowie mit den Mäharbeiten an den Hauptwegen zu den Gräbern gestartet.

Der köstliche Duft der angebotenen Bertramsuppe führte alle wieder zu Tisch. Honorarkonsul Andreas Huber besuchte die Gruppe und erkundigte sich nach ihrem Wohlbefinden.

Das sonnige Wetter spielte hervorragend mit damit die heutig gesteckten Arbeitsziele erreicht werden können. Bei 26 Grad ließ es sich gut arbeiten. Für Josef Stieger wurde extra ein Pavillion über dem zu restaurierenden Grabstein aufgestellt und die Seiten mit durchsichtiger Folie zugeklebt. Die Grabinschriften sollten vergoldet werden. Hierfür wurde hauchdünnes Blattgold verwendet. Auftretender Wind hätte ohne Überdachtung und Abschirmung diese filigrane Arbeit zu nichte gemacht. Doch am Nachmittag frischte der Wind auf. Der Himmel über den Karpaten färbte sich dunkel. Blitze und Donner durchzogen die Luft. Sekündlich wurde der Wind stärker und stürmischer. Er riss das Pavillion aus der Bodenverankerung und ließ es etliche Meter durch die Luft fliegen bis es auf den Boden krachte. Das Pavillion war zwar kaputt aber wichtiger war es das niemand verletzt wurde.

Arme und Beine wurden schwerer, die Abendstunde rückte immer näher. Bei einem gemeinschaftlichen Plausch in der Küche des ehemaligen Pfarrhauses wurde der Tag besprochen und sich gemütlich unterhalten.

Christian Ramsauer

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Einladung zum vierten Arbeitseinsatz in Großau

Vom 27.04.2018 – 01.05.2018 findet der vierte Arbeitseinsatz am Großauer Friedhof statt.

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